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PRAXISTAG

EXKURSION

Leben mit und nach dem Hochwasser

Terminänderung:
Verschiebung in den 
September

Exkursion
Inhalte

Das Jahrhunderthochwasser von 2002 ist uns allen noch in Erinnerung. Im gesamten Osterzgebirge vielen in 48 Stunden die Wassermenge eines Halbjahres. Vormals kleine Bäche wurden zu reißenden Flüssen.

 

Ein Großteil der Infrastruktur, ob Straßen und Brücken, Bahnanlagen, Huser, Stützwände und Stauanlagen, alles war betroffen. Wir geben Ihnen einen Rückblick über das Ereignis selbst, Angefangen von Wetterbedingungen über die Sofortmaßnahmen, die Wiedererrichtung und Neuanlage mit Sicht von 20 Jahren Abstand und Erfahrung.

Impulsvortrag

Hochwasser-Ereignis von 2002 mit einem Rückblick nach 20 Jahren

Mit einem Rückblick auf 20 Jahre aktive Arbeit nach dem Hochwasserereignis gibt uns Frau Birgit Lange Betriebsleiterin der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen ein umfassendes Bild über die damalige Wettersituation und über die Ereignisse des Hochwassers in 2002.

Sie zeigt auf, wie in kürzester Zeit die Wassermenge eines vergleichbaren Halbjahresniederschlages, im gesamten Osterzgebirge zu dem Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 und ihren katastrophalen Folgen führte.

 

Außerdem wird sie uns einen Einblick in die heutige Situation geben, sowie die vorhergehenden Instandsetzungen, Ertüchtigungen und Erweiterungen an den Stauanlagen und Fließgewässern.

Damit bereitet Sie den gedanklichen Weg für unsere Exkursion zur Talsperre Klingenberg und Malter. Zwei eindrucksvolle Beispiele für präventiven Hochwasserschutz, zum einen nach abgeschlossener Sanierung und zum zweiten während der laufenden Bauarbeiten.

 


Führungen zu den jeweiligen Talsperren Klingenberg und Malter

Die Talsperre Klingenberg ist eine Trinkwassertalsperre und Hochwasserschutz zugleich.

Die Sanierungsarbeiten sind seit 2013 abgeschlossen, hierbei ging es um die Wiederherstellung der Überflutungssicherheit durch Neubau und Erweiterung der bestehen Hochwasserentlastungseinrichtung (Kaskade und Hochwasser Stollen). Sowie die Errichtung eines Hochwasser Entlastungsstollen mit 3 Km Länge, vom Bereich der Vorsperre bis zur Staumauer. Außerdem geht es um die Neuerrichtung der neuen Wasserseitigen Abdichtung durch eine Stahlbetonvorsatzschale.

Im Zuge der Besichtigung erleben wir den Innenliegenden Kontrollganges, sowie den neu Errichteten Wasserentnahmeturmes, der Dresden mit 60% Rohwassersversorgt und 100% Weiseritzkreis.

Führung 1 - Klingenberg

  • allgemeine Informationen zur Talsperre und deren Veränderung nach dem Hochwasser 2002

  • Informationen zur Bauwerksüberwachung und zum Betrieb einer Trink- und einer Brauchwassertalsperre bei Hochwasser und in der hochwasserfreien Zeit mit Blick ins "Innenleben" der jeweiligen Talsperre

Dauer Workshop: ca. 50 Minuten

Referent:

Michael Kloppisch

Die Talsperre Malter ist eine Brauchwassertalsperre.

Der Umbau der Hochwasserentlastungsrinne erfolgt derzeit, Sie können die laufenden Baumaßnahmen hautnah erleben, außerdem ist die gewählte Lösung der Hochwasserentlastung einmalig in Deutschland.

 

Führung 1 - Malter

  • allgemeine Informationen zur Talsperre und deren Veränderung nach dem Hochwasser 2002

  • Informationen zur Bauwerksüberwachung und zum Betrieb einer Trink- und einer Brauchwassertalsperre bei Hochwasser und in der hochwasserfreien Zeit mit Blick ins "Innenleben" der jeweiligen Talsperre

Dauer Workshop: ca. 50 Minuten

Referent:

Bernd Findeisen

Geführt werden beide Gruppen durch den jeweiligen Staumeister und deren Mitarbeiter bzw. Betriebsteilleiter Stauanlagen. Damit erhalten Sie einen hautnahen Überblick vom Schadenereignis 2002 über die jeweiligen Sanierungsarbeiten, bis zum heutigen Zeitpunkt.